„Lassen wir uns das Essen schmecken, weil der Hunger vergeht einem, wenn man sich die Preisentwicklung im Supermarkt anschaut.“ Salzburgs SPÖ-Chef David Egger nutzte das traditionelle Maifest der Sozialdemokraten in der Markus-Sittikusstraße für eine Brandrede. Vor Hunderten Mitstreitern forderte er eine deutliche Erhöhung der Wohnbeihilfe, die Halbierung der Öffi-Preise und eine Verdoppelung des Heizkostenzuschusses. Und: „Wir wollen den Mindestlohn von 1700 Euro. Für weniger Geld soll niemand arbeiten müssen.“
500 Salzburger folgten dem Aufruf zur Mai-Demo
Ähnliche Töne stimmte am Tag der Arbeit auch Gemeinderat Kay-Michael Dankl (KPÖ Plus) bei einer Demonstration in der Salzburger Innenstadt an. „Die enorme Teuerung setzt immer mehr Haushalte unter Druck, während Energie- und Immobilienkonzerne Millionen-Gewinne verbuchen. Hier muss die Politik die Notbremse ziehen“, sagte er vor knapp 500 Mitstreitern. Er forderte eine Deckelung der Mietpreise.
Einen Seitenhieb auf die ÖVP-Führungsriege in Stadt und Land konnte sich Dankl ebenfalls nicht verkneifen: „Wir brauchen eine soziale Politik für die Menschen und keine politischen Prestigeprojekte.“
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