25.04.2022 18:22 |

Kampf dem Elektromüll

Ab Dienstag gibt es bis zu 200 Euro Reparaturbonus

Alte Elektrogeräte zu reparieren, schont sowohl die Umwelt als auch das Börsel. Wer das jetzt macht, wird finanziell unterstützt. Ab Dienstag erhalten Konsumenten 50 Prozent der Reparaturkosten (Material, Arbeitszeit inkl. Anfahrt) bis zu einer Grenze von maximal 200 Euro ersetzt. Pro Gerät wie Waschmaschine, Staubsauger, Kühlschrank oder Laptop kann online ein Bon beantragt und dann drei Wochen lang eingelöst werden.

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Schon vom Kostenvoranschlag wird die Hälfte (bis zu 30 Euro) ersetzt, der Betrag wird dann später in den Bonus einberechnet. Bereits mehr als 1200 Betriebe (z.B. Elektriker, Handyshops etc.) sind österreichweit dabei und online auf reparaturbonus.at zu finden.

Kunden können pro Gerät einen Bon einlösen, danach aber weitere für verschiedene andere Geräte beantragen. Gefördert wird die Reparatur und/oder der Kostenvoranschlag für Reparaturarbeiten von fast allen Elektro- und Elektronikgeräten, die üblicherweise in Privathaushalten in Verwendung sind, also solche mit Netzkabel, Akku, Batterie oder Solarmodulen - wie zum Beispiel Kaffeemaschinen, Wasserkocher, Haarföhne, Fernsehgeräte, Hi-Fi-Anlagen, Smartphones, Notebooks, E-Bikes, Blutdruckmessgeräte, aber auch Bohrmaschinen und Hochdruckreiniger.

Privatpersonen können den Reparaturbon für Kostenvoranschläge oder für die Reparatur von Elektro- und Elektronikgeräten bei jenen Partnerbetrieben einlösen, die an der Förderungsaktion teilnehmen. Das sind pro Bon bis zu 200 Euro, für einen Kostenvoranschlag maximal 30 Euro bzw. 50 Prozent der förderungsfähigen Brutto-Kosten. Der Kunde zahlt also nur die Differenz selbst.

Die Grundlage für den Reparaturbonus wurde mit der Beschlussfassung des Umweltförderungsgesetzes im Nationalrat im Februar gelegt, das auch die rechtliche Basis für die Einführung dieses bundesweiten Reparaturbonus vorsah.

Peter Stadlmüller
Peter Stadlmüller
 krone.at
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