„Krone“: Herr Berghuber, bemerkt man in der Schuldnerberatung schon die Auswirkungen der Teuerungswelle?
Thomas Berghuber: Noch nicht wirklich. Das wird uns erst in ein bis zwei Jahren treffen. Aber es kommen schon mehr Menschen zu einer Beratung.
Wie kann man schon jetzt aufpassen, um nicht Gefahr zu laufen, später zu viele Schulden anzuhäufen?
Man sollte sich bei allen Ausgaben überlegen, ob man sie nun wirklich tätigen muss. Da sind vor allem Streaming- und Spieledienste Themen, die derzeit stark im Kommen sind.
Warum das? Die Kosten sind meist überschaubar.
Ja, diese Dienste kosten meist nur zehn Euro oder ein wenig mehr. Aber die Erfahrungen zeigen uns, dass es meist nicht bei einem einzigen Vertrag bleibt, sondern mehrere abgeschlossen werden. 50 Euro kommen da schnell im Monat zusammen. Wenn das Geld dann ohnedies knapp ist, wird das zum Problem.
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