KiJA zieht Bilanz

„Kinder müssen ihre Rechte kennen und einfordern“

Oberösterreich
14.04.2022 10:00

Die Vor- und Nachteile von Online-Angeboten bekam die Kinder- & Jugendanwaltschaft OÖ (KiJA) während der Pandemie zu spüren: Die Online-Beratung- und Workshops wurden aufgestockt, aber auch die Gefahren der Online-Welt beschäftigten die KiJA.

„Kinder sind eigenständige Persönlichkeiten, die einen eigenen Rechtsstatus haben und ihre Rechte einfordern können. Dazu müssen sie diese Rechte aber kennen und verstehen“, umreißt Landesrätin Birgit Gerstorfer (SPÖ) die Aufgaben der KiJA. Kinder- und Jugendanwältin Christine Winkler-Kirchberger legte nun einen Drei-Jahres-Bericht vor.

Online-Angebote aufgestockt
Auch bei der KiJA waren 2020 und 2021 von der Pandemie geprägt. Online-Angebote wurden aufgestockt. Insgesamt stiegen die individuellen Kontakte seit 2019 um 15 Prozent auf 5500 im Jahr 2021. Trend ist, dass die Beratungen komplexer werden und sich die Anzahl der Interventionen pro Kind erhöht.

Digitale Medien als Stressfaktor
Die Online-Welt ist jedoch nicht nur informativ. Digitale Medien können Stress auslösen, bergen Suchtpotenzial und Gefahren wie Cybermobbing, Grooming oder Bodyshaming. Auftrag für die KiJA nicht nur im Bedarfsfall Hilfe anzubieten, sondern vorrangig Präventionsmaßnahmen zu setzen.

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