Was hat das alles eigentlich mit meinem Leben zu tun? Ab und zu im Karussell des Alltags innehalten und sich das fragen, so wie es Karlo Kollmar in „Jenny Jannowitz“ tut, würde uns allen wohl nicht schaden. Schräg-nachdenkliche Premiere auf der Studiobühne.
Karlo Kollmar kommt nicht mehr mit - sein Leben dreht sich immer schneller, ändern tun sich aber nur die Namen der Freundinnen, Chefs oder Dienstorte. Er will aus dem Wahnwitz des Lebens ausbrechen, doch dabei kann ihm nur Jenny Jannowitz helfen - oder?
Die Tragikomödie „Jenny Jannowitz“ von Michel Decar feierte am Freitagabend auf der Linzer Studiobühne die Österreichische Erstaufführung. Anna Marboe inszeniert das Stück flott, jung, schräg und mit witzigen Ideen. Zeitweise wähnt man sich gar in einem modernen „Alice im Wunderland“ (Bühne und Kostüme: Helene Payrhuber). Wichtige Lebensfragen werden verpackt in dadaistische Szenen, denen die jungen Darsteller mehr als gewachsen sind: Gemma Vannuzzi als Sibylle, Rebecca Hammermüller als Mutter, Patrick Ljuboja als Oliver, Kaspar Simonischek als Doktor Pappeldorn, Leonie Jacobs als Jenny und Nils Thomas in der schweißtreibenden Hauptrolle des Karlo. Bravo!
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