Im Visier der Ermittler war er bereits vor Jahren gewesen - doch ein Verfahren gegen ihn wurde eingestellt. Nun allerdings muss sich ein Sporttrainer aus Niederösterreich vor Gericht verantworten. Der Vorwurf: Vergewaltigung, schwerer sexueller Missbrauch von Unmündigen sowie Missbrauch eines Autoritätsverhältnisses. Fast zwei Dutzend Opfer dürfte es geben. Am 10. Mai steht der Mann vor Gericht.
Im Jahr 2015 wurde erstmals strafrechtlich gegen den Trainer ermittelt - so gab es den Verdacht, dass es Übergriffe auf ihm anvertraute Kinder gegeben habe. Beweise gab es allerdings nicht, eine Hausdurchsuchung wurde nicht bei ihm durchgeführt, konnte die APA in Erfahrung bringen.
Pornografische Fotos entdeckt
Im Frühjahr 2021 brach dann ein Opfer sein Schweigen. Der Sporttrainer wurde daraufhin festgenommen, und auch eine Hausdurchsuchung durchgeführt - die Schockierendes ans Licht brachte. Man stieß auf Tausende kinderpornografische Bilder, die der Mann seit 2014 im Rahmen seiner Trainertätigkeit angefertigt habe, heißt es seitens der Staatsanwaltschaft.
Junge Mädchen als Opfer
Bei den abgebildeten Kindern soll es sich nach APA-Informationen um Mädchen im Alter zwischen vier und zwölf Jahren handeln. Zu den von Übergriffen Betroffenen sollen laut „Kurier“ rund 20 Kinder zählen. In den schlimmsten Fällen soll es zu Gewalt bis hin zur Vergewaltigung gekommen sein. Der Großteil der Vorwürfe datiert aus den Jahren 2014 bis 2021.
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