Der neuseeländische Bergpapagei (Kea) überlegt sich Schritt für Schritt, wie man schwierige Hindernisse zu bewältigen hat. "Und das ist noch lange nicht alles. Er entwickelt Strategien, macht sogar Pläne für die Zukunft", erklärte der Forschungsleiter Ludwig Huber von der Universität Wien.
So konfrontierten die Wissenschaftler ausgewählte Vögel mit einer "Multi Access Box" – einem viereckigen Plastikwürfel, an dem jede Seitenwand dem Tier einen anderen Zugang zu einer Belohnung innerhalb der Box ermöglicht. Papagei Kermit öffnete etwa ein Fenster mit einem hakenförmigen Hebel. Das sei nur möglich, weil er strategisch "denken" kann.
Der Clou: Obwohl sie mit den Materialien noch nie etwas zu tun hatten – in ihrem natürlichen Lebensraum ist das Futter unkompliziert erreichbar –, schafften der Kea-Papagei und die Krähe Uek die Aufgaben ohne Mühe. Huber: "Ein Meilenstein in der Tierforschung."
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