Der Start ins Frühjahr verlief für Zweitliga-Winterkönig Austria Lustenau standesgemäß. Auf ein 2:1 gegen Lafnitz folgte ein 5:2 bei Verfolger Liefering. „Dann haben viele gesagt, wir sind eh schon fix aufgestiegen“, erinnert sich Lustenau-Goalie Domenik Schierl. Doch seit diesem 25. Februar hat die Mader-Truppe kein Spiel mehr gewonnen. Und plötzlich hat der FAC um einen Punkt die Nase vorne. „Es geht eben schnell im Fußball. Vor allem die 1:2-Niederlage gegen den FAC als bessere Mannschaft hat sehr weh getan“, meine der 27-Jährige aus St. Johann.
Die Länderspielpause kam gerade recht
Da kam die Länderspielpause nun gerade recht, ehe es am Freitag in Amstetten weitergeht. „Die Pause war gut, dass wir die Köpfe frei kriegen“, sagte Schierl.
Zuletzt gab es von der Bundesliga das Aufstiegs-Okay für das Reichshofstadion. Infrastrukturell sind alle Hausaufgaben erledigt, jetzt muss „nur“ noch das Sportliche passen. „Wir müssen damit rechnen, dass der FAC die Lizenz erhält und ein ernst zu nehmender Konkurrent ist. Aber uns Ziel bleibt, als Erster aufzusteigen.“
Schon unter Pfeifenberger in Wr. Neustadt in der Bundesliga
In die Bundesliga, wo er unter Heimo Pfeifenberger mit Wr. Neustadt war, will er wieder hin. Da gehört es dazu, dass man eine schlechte Meisterschaftsphase (im Frühjahr glückte kein Spiel ohne Gegentor) durchsteht. „Uns war klar, dass wir nicht durchspazieren, aber ich bin überzeugt, dass wir wieder in die Spur finden.“
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