Riesenbetrug geklärt

3,5 Millionen Euro mit Leasingautos „verdient“

Einen Millionenbetrug mit Leasingautos hat das Landeskriminalamt Oberösterreich aufgedeckt. So wurden Dutzende Autos in Österreich geleast und dann gleich verkauft. Ein serbischer Familienclan soll die Fäden gezogen haben.

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Die Bande hat von Wien aus ihre Geschäfte gemacht. Der Schaden beläuft sich auf mehr als 3,5 Millionen Euro. Acht Täter sitzen hinter Gittern, auch 35 Handlager konnten geschnappt werden. Die Masche: Die Täter leasen Fahrzeuge, die sie dann einfach verkaufen. Sie locken ihre Opfer mit Schnäppchenpreisen auf Onlineplattformen.

Die Leasingverträge erschleichen sie zum einen mit Scheinfirmen, zum anderen mithilfe von Obdachlosen, die sie vorwiegend in Osteuropa rekrutieren, polizeilich anmelden und dann für ihre Zwecke ausnutzen. Die meisten sind völlig ahnungslos, wollen einfach nur ein paar Euro verdienen.

Autohäuser in ganz Österreich aufgesucht
Die Täter haben Autohäuser in ganz Österreich aufgesucht. Die Sache flog auf, weil ein Händler Verdacht schöpfte. 71-mal war die Bande erfolgreich, 40-mal blieb es beim Versuch. Der Schaden: mehr als dreieinhalb Millionen Euro. Mit dem Geld finanzierten sich die Bosse ein Luxusleben.

Die Ermittlungen zu dem Fall haben 14 Monate gedauert. Die Bandenchefs sind Mitglieder eines serbischen Familienclans.

 OÖ-Krone
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