Bei den Opfern soll es sich um drei Kosovarinnen handeln, die im Camp der Österreicher als "Local Worker" für den Unteroffizier gearbeitet haben, der in der Verwaltung tätig war. Das Bundesheer hat von dem Fall erfahren und nach der Einleitung eines Disziplinarverfahrens nun Strafanzeige bei der Staatsanwaltschaft Klagenfurt erstattet.
Die Vorfälle sollen sich in den Jahren 2009 und 2010 zugetragen haben. Der KFOR-Einsatz des Mannes hätte noch bis Sommer 2011 gedauert.
Der Verdächtige soll noch am Freitag in Österreich eintreffen. Laut dem Sprecher der Staatsanwaltschaft Klagenfurt, Helmut Jamnig, werde die Anzeige erwartet. "Wenn sie einlangt, wird sie erfasst und das Ermittlungsverfahren eingeleitet."
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