Ein Drama ereignete sich in Neustift im Tiroler Stubaital am Freitagvormittag! Ein Einheimischer (87) war mit seinem Hund zu einem Spaziergang aufgebrochen. Im Zuge dessen stürzte er von einem vereisten Wanderweg rund 200 Meter in die Tiefe und landete in einem Bachbett. Der schwer Verletzte Tiroler konnte zwar noch lebend geborgen werden, verstarb aber wenig später in der Innsbrucker Klinik.
Laut Polizei brach der 87-Jährige um 8.30 Uhr mit seinem Hund von seinem Wohnhaus zu einem Spaziergang auf. „Gegen 10.30 Uhr wurde der Sohn des Mannes von einer Nachbarin darauf aufmerksam gemacht, dass der Hund im Nahebereich der Wohnsiedlung an eine Stange angebunden sei“, heißt es von der Polizei. Der Sohn begab sich zum Hund und konnte dort, im teilweise schneebedeckten und verreisten Wanderweg, Absturzspuren in Richtung der steilen Böschung zum Omesbergerbach feststellen.
In Klinik verstorben
Der Mann setzte sofort den Notruf ab. „Einen Versuch zur vermeintlichen Absturzstelle abzusteigen musste er, aufgrund der damit einhergehenden Absturzgefahr, abbrechen.“ Zwei Einsatzkräfte der Bergrettung fanden den 87-Jährigen schließlich stark unterkühlt und schwer verletzt im Bachbett auf. Er wurde mit dem Tau geborgen und in die Innsbrucker Klinik geflogen. Dort erlag der Tiroler gegen Mittag den Verletzungen.
Laut ersten Ermittlungen der Polizei dürfte der 87-Jährige selbstverschuldet rund 150 bis 200 Meter abgestürzt sein.
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