Verletzte geborgen

Gasexplosion in Dürnkrut: Ganzes Haus eingestürzt

Bei einer Explosion in einem Einfamilienhaus in Dürnkrut in Niederösterreich ist am Sonntagvormittag eine Frau verletzt und vom Notarzthubschrauber „Christophorus 3“ in ein Wiener Krankenhaus geflogen worden. Das Gebäude wurde völlig zerstört, es blieb nur ein Trümmerhaufen übrig. Schäden gab es auch an einem benachbarten Gebäude. Mögliche Ursache: Ein Gasleitungsgebrechen. Das Landeskriminalamt ermittelt.

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Die Explosion war gegen 8.15 Uhr in der Umgebung von Dürnkrut gut hörbar gewesen. Weitere Menschen waren laut Georg Schicker vom Bezirksfeuerwehrkommando Gänserndorf nicht in dem Einfamilienhaus. Das Objekt stürzte ein, die Verletzte - eine ältere Frau, wie Sonja Kellner vom niederösterreichischen Roten Kreuz mitteilte - wurde aus den Trümmern geborgen. Schäden am Dach und an den Fenstern wurden auch an einem nahe gelegenen Gebäude festgestellt, teilte ein Polizeisprecher mit.

Erhöhte Gaskonzentration gemessen
Zur Ursache gab es vorerst keine genauen Erkenntnisse. Vorliegen könnte ein Gasgebrechen. In einer in der Nähe des Hauses befindlichen Künette sei nach der Explosion von einem Mitarbeiter eine erhöhte Gaskonzentration gemessen worden, sagte EVN-Sprecher Stefan Zach. Gas- und Stromzufuhr in der Straße, in der das betroffene Gebäude liegt, seien vorsorglich unterbrochen worden. Die Gasleitung sei darüber hinaus entlüftet worden. „Wir suchen in Abstimmung mit der Behörde nach möglichen Beschädigungen der Leitung“, betonte der Unternehmenssprecher.

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Wir suchen in Abstimmung mit der Behörde nach möglichen Beschädigungen der Leitung.

EVN-Sprecher Stefan Zach

Schäden mittels Drohne erfasst
Mitglieder von zwei Feuerwehren waren unterdessen an Ort und Stelle. Einen Überblick verschaffte man sich zunächst auch aus der Luft: „Wir haben die Schäden mit einer Drohne aufgenommen“, hob Schicker hervor. Nach der Freigabe des Areals durch das Landeskriminalamt werden vermutlich am Sonntagnachmittag die umfangreichen Aufräumarbeiten beginnen. Seitens des Roten Kreuzes waren am frühen Vormittag neben dem Bezirkseinsatzleiter auch ein Notarzt- sowie drei Rettungswagen an Ort und Stelle, teilte Kellner mit.

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