Gefährlicher Streich

Steine auf Schienen der Mariazeller Bahn platziert

Niederösterreich
24.05.2011 17:33
Die Notbremse hat ein Lokführer der Mariazeller Bahn in Nadelbach bei St. Pölten ziehen müssen, als er plötzlich Steinbrocken auf den Gleisen liegen gesehen hat. Als mutmaßliche Urheber dieses "Anschlags" wurden nun eine 15-Jährige sowie ihr Freund (16) angezeigt. Ein Polizist: "Die Jugendlichen hatten Glück, dass nichts Schlimmeres passiert ist."

Ob aus Langeweile oder jugendlichem Leichtsinn – jedenfalls war es ein gefährlicher Streich, den das Mädchen und der Bursche am Abend offenbar ausgeheckt hatten. Sie schlichen laut Polizeiangaben zu den Gleisen der Mariazeller Bahn und platzierten auf einer Länge von 20 Metern faustgroße Steine auf den Schienen. "Dann versteckten sich die beiden und warteten auf einen Zug", hieß es.

Ein solcher näherte sich um 18.50 Uhr - trotz Notbremsung konnte der Lokführer nicht mehr verhindern, dass die Garnitur über die Hindernisse rumpelte. Dann inspizierten Polizisten die Strecke. Ein Beamter: "Da legten die Schülerin und ihr Freund gerade erneut Steine auf die Gleise." Es setzte eine Anzeige für die amtsbekannten Übeltäter.

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