Infusionen verabreicht

Nebenwirkungen bei Corona-Antikörper-Therapie

Niederösterreich
02.03.2022 16:03
Porträt von Niederösterreich-Krone
Von Niederösterreich-Krone
Seit Mitte Jänner wird Hochrisikopatienten an fünf Klinikstandorten im ganzen Land eine Antikörper-Therapie angeboten. Diese soll Personen, die sich nicht impfen lassen können oder dürfen, vor dem Coronavirus schützen. Erstmals dürften bei Patienten aber auch Nebenwirkungen und Folgereaktionen aufgetreten sein.

Mittels Infusion werden ungeimpften Hochrisikopatienten Antikörper gegen das Coronavirus verabreicht. „Ein weiterer Schritt im Kampf gegen die Pandemie“, freute man sich noch im Jänner. Nach vielen erfolgreich durchgeführten Therapien dürfte es laut „Krone“-Informationen in einem Klinikum inzwischen aber auch zu ernsthaften medizinischen Nebenwirkungen und Folgereaktionen gekommen sein.

Schriftliche Zustimmung notwendig
„Alle Patienten werden vor der Infusion umfassend über die Risiken einer Behandlung informiert“, verrät ein Insider. Die für die Therapie in Frage kommenden Patienten müssen der Behandlung nach einem ärztlichen Gespräch schriftlich zustimmen. Bei der Landesgesundheitsagentur wird allgemein betont: „Die Experten in den Kliniken haben seit Beginn der Pandemie mehr als 14.000 Patienten behandelt. Dabei können Nebenwirkungen - wie bei anderen Behandlungen - nie völlig ausgeschlossen werden.“

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