„Buddha“ - ein Begriff, den viele Menschen mit Religion, Philosophie, Erlösung oder einfach nur dem letzten Asien-Urlaub assoziieren. Gastchoreograf Ashley Lobo hat für das Landestheater seine Ideen dazu in Körperbilder gegossen und feierte gemeinsam mit dem Tanzensemble nun Premiere in der BlackBox.
Eine andächtige, erwartungsvolle Stimmung herrschte in dem kleinen Saal der BlackBox im Linzer Musiktheater - endlich wieder Tanzpremiere! Nach der Aufregung um die Spartenleiterin Mei Hong Lin und der Auflösung ihres Vertrags - wir berichteten - ist es Zeit, nach vorne zu schauen. Mit renommierten Gastchoreografen wie Ashley Lobo, der zur Spitze des zeitgenössischen indischen Tanzes zählt, fällt das leichter als gedacht. Er hat sich das Thema „Buddha“ vorgenommen und eine intensive Inszenierung dazu hervorgebracht: Alles konzentriert sich auf die unmittelbaren Körperbilder, die auf der Bühne entstehen - keine opulenten Kostüme lenken ab, farblich neutral gehalten ist auch das karge Bühnenbild (Aleksander Kaplun).
Zur Musik von Aaron Breeze und Sandesh Shandilya zeichnen die Tänzer ineinanderfließende Szenen, die teilweise meditativen Charakter haben. Besonders hervor traten bei der Premiere Katherina Nakui und Elena Sofia Bisci mit ihren kraftvollen Interpretationen. Die Verweise auf Buddha erschließen sich freilich nicht so ohne Weiteres, weshalb Einführungen vor dem Stück die Lücken schließen sollen.
Nächste Vorstellungen: 14.; 18.; 20. Februar, jeweils mit optionaler Einführung vor dem Stück.
Tickets: www.landestheater-linz.at
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