Unter keinem guten Stern steht die heute beginnende Europameisterschaft der Skibergsteiger für die Vorarlberger Top-Athleten. Während Daniel Zugg an einer Erkältung laboriert, konnte Daniel Ganahl erst gar nicht nach Boi Taüll (Sp) aufbrechen.
„Am Montag hatte ich noch Kopfschmerzen und Schwindelgefühl. Ich bin froh, dass es nichts Schlimmeres ist, aber sowohl mein Arzt als auch mein Trainer haben mir davon abgeraten, in Spanien an den Start zu gehen“, verrät Ganahl, der erst vor wenigen Tagen beim Weltcup in Sondrio (It) schwer stürzte und anschließend die Heimreise antreten musste. Das ist besonders schade, weil der 25-Jährige derzeit die beste Saison seiner Skibergsteiger-Karriere hinlegt.
„Die Härte, die ich durch die Radsaison gewonnen habe, kannst du dir gar nicht im Training holen. Das ist schon ein großer Erfolg für meine Performance am Berg“, so die Einschätzung des Gaschurners in Bezug auf sein Offseason-Engagement beim Ländle-Radrennstall Team Vorarlberg. Ein Start bei der EM könnte jedoch in seinem jetzigen Zustand zu einer chronischen Verschlechterung führen. Das will der Montafoner keinesfalls riskieren.
Mit Daniel Zugg ist auch das zweite Ländle-Eisen im Feuer nicht im Vollbesitz seiner Kräfte - aber zumindest bei der EM dabei. „Es wird schwer, für mich die bisherige Pechsträhne zu durchbrechen. Ich versuche mit meiner Erfahrung das Beste draus zu machen“, sagt Zugg, der in dieser Saison - anders als sein Namensvetter - immer wieder mit diversen Problemen zu kämpfen hatte.
09.02.2022: Sprint
10.02.2022: Vertical
12.02.2022: Individual
13.02.2022: Mixed Staffel
Daniel Zugg plant in drei der vier Disziplinen an den Start zu gehen.
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