Mit der Fertigstellung der Koralmbahn werde Fürnitz als Logistikstandort enorm an Bedeutung gewinnen, meinen Experten. Das Klagenfurter Forschungsinstitut Lakeside Labs will deshalb mit dem Logistik Center Austria Süd kooperieren, um ein Logistikzentrum der nächsten Generation zu errichten.
Das Logistikzentrum in Fürnitz wird künftig eine noch bedeutendere Rolle für die Entwicklung des Industriestandortes Kärnten einnehmen. Je schneller und effizienter Transportgüter auf die Reise geschickt werden können, desto gewinnbringender könnte das für Kärnten sein. Neue Technologien sollen dabei helfen.
Dabei geht es darum, die Transportwege der Güter innerhalb des Logistikzentrums effizienter und autonomer zu gestalten. „Es ist ein zukunftsorientiertes Projekt, das sich mit der Entwicklung von Güterverkehr, Logistik und Klimafreundlichkeit beschäftigt“, sagt Klagenfurts Stadtvize Philipp Liesnig, der mit Villachs Bürgermeister Günter Albel die Kooperation zwischen Lakeside Labs und Logistik Center fixiert hat. „Fürnitz, Infineon Villach und der Technologiepark Klagenfurt werden eng zusammenarbeiten. Als Kärntner Zentralraum können wir in Europa bestehen.“
Klimaneutral?
Das Projekt zielt auf die Entwicklung von Technologien für den autonomen und vernetzten Transport (Schiene/Straße) ab, um eine CO2-effiziente und klimaneutrale Gütermobilität zu ermöglichen. Das bringt eine höhere Ressourceneffizienz und geringere Kosten für alle Logistikstakeholder. Das wird sich mit der Fertigstellung der Koralmbahn noch einmal stärker manifestieren.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.