Bei Hartberg wurden elf Spieler und drei Betreuer „positiv“ getestet. Sind aber 16 Mann fit, wird am Samstag wegen Rapids internationalen Terminen gespielt. Am Rande war der TSV-Boss gestern in Ungarn zur Stadion-Spionage.
Der Start ins Fußball-Frühjahr steht für Hartberg unter keinem guten Stern: Die Covid-Nachwirkungen des Camps in der Türkei sind niederschmetternd - und die täglich neu eintrudelnden Gesundheitsbescheide machen nicht wirklich Lust auf den bevorstehenden Cup-Viertelfinal-Knaller am Samstag (16.30 Uhr) im Allianz-Stadion bei Rapid.
„Es sind am Montag Vormittag wieder neue Fälle dazugekommen, darunter einige Leistungsträger“, seufzt Hartbergs Klubchef Erich Korherr, „momentan sind bereits elf von unseren Spieler von Covid betroffen, dazu noch drei Betreuer.“
Trotzdem hat sich Trainer Kurt Russ mit den „Gesunden“ gestern zur Cup-Vorbereitung auf den Platz begeben, denn Hartberg hat trotz des Riesen-Handicaps vor, am Samstag anzutreten: „Wir haben vor, diese Partie zu spielen“, sagt Korherr, „solange 14 Feldspieler und zwei Torleute da sind, wird das Match laut Covid-Verordnung durchgezogen, weil Rapid noch internationale Termine hat - sonst wäre alles zu eng.“
Wie viele fitte Spieler Hartberg am Ende der Woche bleiben, wird sich zeigen - die Aussichten zum dritten Mal ins Pokal-Semifinale zu kommen sind aber sicher nicht berauschend. Dennoch zwingt sich Korherr zu Optimismus: „Die Zusammenstellung der Mannschaft ist nicht immer für den Erfolg entscheidend.“
Und Hartbergs Boss hat momentan ja auch noch andere Sorgen - infrastrukturelle! Gestern war er in Ungarn zur Spionage: In Budapest wird gerade eine schmucke 5000er-Arena gebaut. Ein Vorbild für die Hartberger Stadionpläne?
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