Beim Gemeindetag stand inhaltlich vor allem die finanzielle Situation der Kommunen im Mittelpunkt. "Wir hatten und wir haben Stress, wenn sich die gesamtwirtschaftliche Entwicklung stabilisiert, bekommen wir die wesentlichen Punkte aber in den Griff", zeigte sich Sonderegger überzeugt. Wie dieser betonte auch Gemeindebund-Präsident Helmut Mödlhammer die Bedeutung von kleinen Einheiten.
24 Gemeinden mit negativem Abschluss
Sonderegger unterstrich als eines seiner wesentlichen Ziele den Ausbau der Gemeindekooperationen. Auf lange Sicht ließen sich dadurch Einsparungen erzielen, auch wenn dies bei weitem nicht der einzige zu berücksichtigende Aspekt sei. Eine verstärkte Zusammenarbeit über die Kommunengrenzen hinweg sei notwendig, dabei müssten aber die Gemeinde als Institution und auch die Identität der Orte erhalten bleiben.
Mödlhammer befand kleine Einheiten als "unendlich wichtig für das Wohlgefühl der Bürger" und hoffte, dass die "Talsohle bei den finanziellen Leistungen durchschritten ist". Dass allerdings in 24 der 96 Vorarlberger Gemeinden die Rechnungsabschlüsse 2009 negativ ausfielen, wertete Mödlhammer als Alarmsignal, diese Zahl müsse verringert werden.
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