Schwurbler-Eklat

Politiker nach Demo einig: Keine Kindertränen!

„Kindertränen sind nicht zu akzeptieren!“– Kinderschutz-Landesrätin Birgit Gerstorfer zeigte nach der Demo-Eskalation vor einem Linzer Hort klare Kante. Maßnahmengegner hatten Kinder und Pädagogen terrorisiert, weil sie Masken trugen. Bürgermeister Klaus Luger fordert nun eine Ausweitung der Schutzzonen.
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„Es ist unerträglich, dass diese Demonstranten vor Horten oder Schulen Kindern Angst einflößen, sie filmen und fotografieren, weil sie Masken tragen“, zeigte sich Stadtchef Luger entsetzt. Nachdem die Vorhänge zugezogen wurden, terrorisierten die Demonstranten mit den Worten „Vorhänge auf!“ und „Eure Eltern töten euch mit der Impfung“ weiter Pädagogen und Kinder. Über eine halbe Stunde lärmten sie vor dem Hort der Franziskanerinnen in der Wiener Straße.

Schutzzonen gefordert
Luger und Vizebürgermeister Bernhard Baier (VP) wollen Schulen, Kinderbetreuungs-, Senioren- und Gesundheitseinrichtungen als Schutzzonen deklarieren, damit dort solche Demos nicht mehr stattfinden dürfen. Für Landeshauptmann Thomas Stelzer (VP) ist das Verängstigen von Kindern „unerträglich“. Er fordert: Lasst unsere Kinder in Ruhe!".

Strenges Auge nötig
LH-Stellvertreterin Christine Haberlandern (VP) bat Landespolizeidirektor Andreas Pilsl, ein strenges Auge auf Störungen bei Kinder-Einrichtungen zu werfen. Die Bildungsdirektion unterstützt den Hort bei der Bewältigung der Situation. Landesrätin Gerstorfer: „Ich richte einen dringenden Aufruf zur De-Eskalation an die Organisatoren und an die Teilnehmer dieser Kundgebungen“.

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