Neue Kampagne

Freiheitliche fordern “Mindestsicherung für Mütter”

Burgenland
27.04.2011 12:06
Die burgenländische FPÖ macht sich für eine "Mindestsicherung für heimische Mütter" stark. Um ihrer Forderung Nachdruck zu verleihen, starten die Freiheitlichen eine landesweite Kampagne. Dabei sollen unter anderem 170 Groß-Plakate zum Einsatz kommen, kündigte Parteiobmann Johann Tschürtz am Mittwoch an. Am 6. und 7. Mai wollen die Blauen außerdem in rund 80 Orten "Bürgerstandl"-Aktionen abhalten.

Die FPÖ wolle, dass eine Mutter, die sich dafür entscheide, drei Jahre bei ihrem Kind zu Hause zu bleiben, statt 436 Euro Kindergeld monatlich 744 Euro - die Höhe der Mindestsicherung - bekomme, so Tschürtz. Man müsse "dem Beruf der Mutter" höchste Anerkennung schenken, meinte der FP-Chef.

Auch Unterschriften für eine Petition, die sich an SPÖ und ÖVP richtet, werden gesammelt. Die Kosten für die Plakate, die man "relativ günstig" bekommen habe, bezifferte Landesgeschäftsführer Siegfried Zeltner mit rund 17.000 Euro.

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