Nach einer fast eineinhalbmonatigen Pause dürfen heute (9.30/13) beim Riesentorlauf in Val d‘Isère auch wieder die Technik-Herren im Skiweltcup ran. Mit Patrick Feurstein (Startnummer 34) und Thomas Dorner (58) stehen auch zwei Vorarlberger am Start. Besonders für die Dorner kam seine Nominierung völlig überraschend.
„Ganz ehrlich? Mit dieser Nominierung habe ich überhaupt nicht gerechnet“, gesteht der Andelsbucher Thomas Dorner, der heute neben dem Mellauer Patrick Feurstein der zweite Vorarlberger am Start des Weltcupriesentorlaufs von Val d‘Isère sein wird. „Nach einem 33. Rang und einem Ausfall beim Europacup in Zinal war das schon sehr überraschend.“
Doch die Verletzungsmisere – neben Kreuzbandopfer Roland Leitinger verzichtet auch Slalom-Comebacker Marco Schwarz heute auf ein Antreten – und das Fehlen der Speed-Asse Matthias Mayer und Vincent Kriechmayr machts möglich. „Die Situation ist ähnlich wie beim Weltcupauftakt vergangenes Jahr, als ich für Manuel Feller in die Mannschaft gekommen bin“, erinnert sich der 23-jährige Bregenzerwälder, der seine Chance direkt am Schopf packen will. „Ich kann es mir hier endlich selbst beweisen. Der Hang ist einer schwierigsten im gesamten Weltcup.“ Und das sollte dem Rossignol-Piloten entgegenkommen. „Je steiler und schwieriger es wird, umso besser für mich“, ist Dorner – er sich mit Rang 25 beim Flexenrace in Zürs seine ersten Weltcuppunkte holen konnte – überzeugt.
Heute sollen nun auch die ersten Zähler im „klassischen“ Riesentorlauf folgen. „In die Top-30 zu fahren, muss ab jetzt immer mein Ziel sein“, gibt sich der Heeressportler kämpferisch. Bei seinen bisherigen drei Weltcupauftritten in dieser Disziplin hatte es noch nie für die Finalqualifikation gereicht.








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