Kampf verloren

OÖ: Corona-infizierter MFG-Gemeinderat gestorben

Jener MFG-Gemeinderat aus dem Bezirk Ried im Innkreis, der mit Corona auf der Intensivstation des Rieder Krankenhauses lag, ist gestorben. Der ÖVP-Bürgermeister Johannes Aigner bestätigte am Donnerstag den Tod des 54-Jährigen. Die Partei hatte bereits am 25. November bestätigt, dass ein Parteikollege schwer erkrankt sei, auf Facebook hieß es: „JA - ein MFG Gemeinderatsmitglied liegt im Krankenhaus mit C.“

Wie berichtet, musste Otto Wilflingseder seit Ende November auf der Intensivstation des Rieder Krankenhauses betreut werden. Ärzte haben den 54-Jährigen zuletzt auch in künstlichen Tiefschlaf versetzen müssen.

In einer Pressemitteilung ließ MFG damals Folgendes wissen. „Ob geimpft oder nicht. Auch MFG-Mitglieder können am Beginn der kalten Jahreszeit schwer erkranken. Wir wünschen unserem Parteikollegen eine gute und rasche Besserung und seiner Familie viel Kraft.“ 

Die Hoffnungen haben sich leider nicht erfüllt. „Er war ein lebensfroher, mutiger und hilfsbereiter Mensch. Er stand Mitten im Leben. Unser Mitgefühl gilt seiner Familie und seinen Freunden“, fiel es MFG-Landeschef Joachim Aigner schwer, Worte zu finden. Wilflingseder starb in jenem Spital, dessen Personal eine Innviertler MFG-Politikerin als „Verbrecher“ beschimpft hatte. Sie entschuldigte sich bereits dafür. 

 krone.at
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Montag, 17. Jänner 2022
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(Bild: stock.adobe.com, Krone KREATIV)