Salzburgs Junioren-Weltmeister von 2020, Stefan Rieser, startet am Montag in Zinal in den Ski-Europacupwinter. Der 22-Jährige hat gute Erinnerungen an den Schweizer Ort, stand er doch dort in der Vorsaison beim Comeback gleich auf dem Podest. Ein Salzburger Herren-Trio geht auf Punktejagd.
Der Ski-Weltcupwinter läuft seit Ende Oktober. Die „2. Liga“, der Europacup, geht Sonntag in eine Mega-Saison mit 35 Rennen bei den Herren, 36 bei den Damen. Letztere legen nicht, wie geplant, in Trysil (Nor) los, sondern aufgrund der besseren Schneelage in Mayrhofen/Hippach. Dort steht heute und morgen je ein RTL auf dem Programm. Mit zwei Salzburgerinnen: Stephanie Resch und Hoffnung Viktoria Bürgler.
Super-G-Doppel zum Saisonstart
Montag und Dienstag fällt für die Herren in Zinal der Startschuss mit zwei Super Gs - die Paradedisziplin von Stefan Rieser (WSV Dorfgastein), dem Junioren-Weltmeister von 2020. Dessen Topsaison im Weltmeisterjahr wurde coronabedingt abgebrochen. Im letzten Winter zögerte eine Knieverletzung lange den ersten Einsatz des 22-Jährigen hinaus. Er konnte erst am 15. Jänner loslegen. „Insofern wäre es gut, wenn ich jetzt einmal eine Saison durchziehen kann“, meinte Rieser. Der beim Feinschliff in Hippach ganz gut unterwegs war. „Anfühlen tut es sich gut, aber wir haben keinen Vergleich mit anderen Nationen gehabt.“
Vorjahres-Podest auf einem anderen Hang
Im Vorjahr war er bei seinem Comeback gleich Dritter in Zinal. „Allerdings sind wir da auf einem anderen Hang gefahren“, betont Rieser. Sein Erwartung: „Auf jeden Fall die Top Ten.“ Ein Top 3-Platz in der Disziplinenwertung und somit ein Fixticket im Weltcup wäre das große Saisonziel. Wie auch von Christopher Neumayer vom SC Radstadt, der über den Europacup in den Weltcup zurückfinden will. Dritter Salzburger im Bunde ist Philipp Lackner (21) vom USC Flachau, der Junioren-WM-Sechste im Super G 2021. Lichtblicke aus Salzburger Sicht, nachdem es im Weltcup keinen einzigen Speedfahrer mehr gibt.
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