Corona in Schulen

Immer mehr Klassen müssen zu Hause bleiben

Wegen steigender Coronainfektionen stellen in Oberösterreich mehr Schulen auf Fernunterricht um. Minister Heinz Faßmann erlaubt es nun ab zwei Fällen pro Klasse. Eltern fordern Stopp bei Schularbeiten.

Während in manchen Schulen wenig Infektionen sind – etwa an der Linzer Oberstufenschule HBLA Lentia, wie berichtet – steigen sie in anderen Schultypen rasant. „Schon kurz vor dem Lockdown musste ich in Klassen, in denen ein PCR-Test positiv war, alle nicht immunisierten Schüler ins Homeschooling schicken“, sagt Christian Rad, Direktor des BRG Traun. Die BH Linz-Land hatte es verlangt. Bis auf wenige Schüler sind nun die ersten, zweiten, dritten Klassen zu Hause, weitere sind in Quarantäne. Mit dem Lockdown hat er auf Fernunterricht für alle umgestellt.

Viele Infektonen bei Jüngeren
Auch die Kleinen erwischt es mehr und mehr: Eine Klasse in der VS Neukirchen bei Altmünster weist 12 positive Kinder von 19 in einer Klasse auf. Eine weitere Klasse am Standort ist ebenfalls abgesondert. Derzeit sind in OÖ 134 Klassen an gesamt 80 Schulen im Homeschooling, 16 mehr als am Montag. Kein Wunder: Von sämtlichen in der Vorwoche bestätigten Infektionen waren 18,9 Prozent den Sechs- bis 14-Jährigen zuzurechnen.

Bisher galt Präsenzunterricht, doch Minister Heinz Faßmann erlaubt nun doch Heimunterricht ab dem zweiten Coronafall in einer Klasse. Die „Krone“-Recherche beweist die Notwendigkeit. Indes werden die Sorgen der Eltern größer: „Es soll kein neuer Stoff im Lockdown gemacht werden, auch keine Schularbeiten“, sagt Joris Gruber, Elternsprecher in OÖ. Eine klare Regelung stehe leider bislang aus.

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Dienstag, 30. November 2021
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