23-Jähriger flüchtete

Schuss in den Boden nach Verkehrskontrolle in Wien

Bei einer Verkehrskontrolle am späten Montagabend in Wien haben Polizisten einen Schuss in den Boden abgegeben, nachdem ein 23-Jähriger geflüchtet war. Den Grund für die Flucht kennen die Beamten nicht - bei ihm waren bei der Kontrolle keine Drogen oder verbotenen Gegenstände gefunden worden.

Kurz vor Mitternacht hielten Beamte des Stadtpolizeikommandos Floridsdorf das Fahrzeug an, in dem sich fünf Männer im Alter zwischen 18 und 23 Jahren befanden. Als „eindeutig Geruch von Cannabis wahrgenommen“ worden sei, alle Insassen aber verneint hätten, verbotene Substanzen bei sich zu haben, wurde eine Personendurchsuchung durchgeführt, wie es am Dienstag von der Polizei hieß.

Bei einem 21-Jährigen wurde Suchtmittel sichergestellt, die anderen vier Männer hatten keine Drogen dabei. Trotzdem lief der 23 Jahre alte, türkische Staatsbürger plötzlich davon. Die Polizisten nahmen die Verfolgung auf und gaben - als der junge Mann sich weigerte stehenzubleiben - einen Schreckschuss in den Boden ab. Doch auch davon ließ sich der Flüchtende nicht beirren.

Im Bereich der Schwaigergasse verloren die Beamten den 23-Jährigen aus den Augen. Weshalb er flüchtete, sei Gegenstand von Ermittlungen, wie es hieß. Bei den übrigen vier Insassen wurden keine verbotenen Gegenstände gefunden, der 21-Jährige wird nach dem Suchtmittelgesetz angezeigt.

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