10.11.2021 11:19 |

„Krone“-Kommentar

Vertrauen baut man anders auf!

„Das Allerletzte, das wir aktuell brauchen, ist Verunsicherung und Unruhe in der Bevölkerung.“ Diesen Satz bekam ich am Dienstag im Landhaus in Innsbruck zu hören, als ich der Information einer verlässlichen Quelle nachging, wonach es beim Thema Corona - entgegen so manch öffentlich getätigter Aussage - doch Baustellen gibt.

Eine größere soll aktuell das Contact Tracing sein, also die Nachverfolgung vorangegangener Kontakte einer infizierten Person. CT war in der Vergangenheit der Schlüssel, um die Ausbreitung des Virus einzudämmen. Sprich Personen, mit denen ein aktuell Infizierter zuletzt Kontakt hatte, notfalls mittels Quarantäne „aus dem Verkehr zu ziehen“, wie das salopp heißt.

Laut der „Krone“ vorliegenden Informationen soll es aktuell mehrere Tausend (!) Fälle in Tirol geben, die unerledigt, nicht nachverfolgt sind - aus welchen Gründen auch immer. Nun ist es verständlich, dass man seitens des Landes versucht ist, so zu tun, als hätte man in puncto Corona alles im Griff - und somit den Ball flach hält. Aber ist das tatsächlich die richtige Art und Weise gegenüber uns, der Bevölkerung? Ist es nicht so, dass „wer einmal lügt, dem glaubt man nicht“ zählt?

Auch wenn hier nicht von Lüge die Rede sein soll, so ist es doch so, dass wir im Laufe von 20 Monaten Corona schon sehr viel unreinen Wein eingeschenkt bekommen haben. Vom Ex-Kanzler sowie Jetzt-Kanzler und dem Ex- und Jetzt-Gesundheitsminister ebenso. Vertrauen baut man aus meiner Sicht anders auf.

Claus Meinert
Claus Meinert
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