Vorschriften regen auf

Polit-Hickhack um strenge Regeln für Martinsfeste

Niederösterreich
10.11.2021 11:48
Auch im heurigen Jahr können die Laternenumzüge zum Hochfest des heiligen Martin wegen Corona nicht in gewohnter Weise über die Bühne gehen. Um aber generelle Absagen zu verhindern, wurden strenge Regeln für Schulen und Kindergärten festgelegt. Viel Kritik daran kommt nun von Neos und Freiheitlichen

Fakt ist: Es gibt keine generelle Absage für das Martinsfest im Lehrbetrieb der heimischen Schulen und Kindergärten – doch die Dienstvorschriften für das Lehrpersonal sehen etwa keine groß angelegten Feiern in Hochinzidenzgebieten vor.

Umzug im Innenraum
Den Pädagogen wurde anfangs von Bezirksbehörden auch ein „Umzug“ im Innenraum ans Herz gelegt, für die Opposition ein gefundenes Fressen: „Eltern werden ausgesperrt, gemeinsame Feiern von mehreren Gruppen verboten und der Laternenumzug untersagt. Das ist ein Armutszeugnis“, so FP-Chef Udo Landbauer. Die Neos erklärten: „Ein Spaziergang mit Laterne findet im Regelfall im Freien statt und kann auch Corona-sicher gestaltet werden“, betonte Landessprecherin Indra Collini.

2-G-Umzug
Im Nachhinein gab es jetzt eine gütliche Lösung für alle. Ein Umzug kann im Regelfall mit 2 G leicht und sicher über die Bühne gehen – viele Eltern atmen auf!

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