Steinreich wollte der junge Klagenfurter mit Lego werden - allerdings ging’s schief: Binnen kurzer Zeit baute er durch Betrug eine halbe Million Euro Minus, dafür muss er nun drei Jahre sitzen!
Fotos aus Florenz, Venedig, Paris: Der junge Klagenfurter, der als Lego-Betrüger für Schlagzeilen gesorgt hatte, ließ es sich nach seiner Enthaftung im Juni offenbar gut gehen - zumindest lassen das Social-Media-Posts vermuten. Mehr als eine halbe Million Euro Schaden hatte der knapp 23-Jährige angerichtet, als er zwar für Lego kassierte, letztlich aber aus Geldmangel nur noch Spielsand auslieferte.
Ausschlaggebend für diese Entscheidung waren der lange Deliktzeitraum und die Tatbegehung, obwohl schon Ermittlungen anhängig waren.
Elisabeth Dieber, Sprecherin OLG Graz
Zu langer Deliktzeitraum
Richterin Ute Lambauer ließ ihn dafür recht glimpflich davonkommen - mit einem Jahr unbedingt, das mit der U-Haft verbüßt war, und einer Reststrafe auf Bewährung. Das Oberlandesgericht Graz hat das Urteil nun empfindlich verschärft. „Drei Jahre unbedingt“, sagt Sprecherin Elisabeth Dieber. „Ausschlaggebend für diese Entscheidung waren der lange Deliktzeitraum und die Tatbegehung, obwohl schon Ermittlungen anhängig waren.“
Zehn Prozent Quote
Wie viel Geld seine Opfer sehen werden, weiß Masseverwalter Bernhard Fink: „Wir haben rund zehn Prozent Quote.“ Dass nicht mehr zu holen ist, aber Geld für Reisen da sein dürfte, wird nicht alle freuen.
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