Der für dieses Jahr prophezeite Verlust von 3,2 Millionen Euro in der Stadtkassa von Völkermarkt konnte zwar abgewendet werden, dennoch sind VP und FP mit dem Nachtragsvoranschlag nicht einverstanden. Die beiden Fraktionen haben deshalb im jüngsten Gemeinderat ihre Zustimmung verweigert.
„Das Budget zu erstellen, ist nicht einfach. Alle Gemeinden leiden so wie wir an den hohen Belastungen durch Corona“, meint Bürgermeister Markus Lakounigg (SP). Obwohl der Verlust für heuer auf 3,2 Millionen Euro geschätzt worden war, konnten rund 1,9 Millionen abgebaut werden. Finanzreferent Peter Wedenig versichert: „Wir konnten den Schuldenstand auf 1,3 Millionen Euro reduzieren. Das ist positiv.“ Zaubern könne er aber nicht...
Allein dieses Jahr gäbe es Investitionen in Höhe von 4,5 Millionen Euro. Auch das musste ich berücksichtigen.
Finanzreferent Peter Wedenig
VP-Stadtrat Andreas Sneditz betont: „Für uns sind die von der SP vorgelegten Finanzierungspläne viel zu undurchsichtig.“ Das sieht auch der freiheitliche Stadtrat Gerald Grebenjak so: „Einen derart lückenhaften Nachtrag können wir nicht befürworten.“
Wedenig sieht die Sache nicht so dramatisch: „Wir haben dieses Jahr mit bestem Gewissen gearbeitet und gespart, wo es möglich war.“
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