Augenleiden

Oma, warum siehst du so schlecht?

Vielen Sprösslingen fällt auf, dass die Großmutter (bzw. der Großvater) oft nicht mehr in der Lage ist, Dinge zu erkennen oder zu lesen. Was man dann sagen kann, erfahren Sie in unserer Rubrik „Wie erklär‘ ich meinem Kind...?“

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Wenn man älter wird, verändern sich die Augen zunehmend. Du hast vielleicht schon beobachtet, dass deine Großeltern die Speisekarte im Lokal - wenn sie ihre Brillen zuhause vergessen haben - weit weg gehalten haben, um die Schrift lesen zu können. Dann sind sie altersweitsichtig. Der Grund dafür ist, dass die Augenlinse im Laufe der Jahre weniger elastisch wird - wie ein Gummiringerl, das mit der Zeit aushärtet. Diese Sehschwäche ist nicht ungewöhnlich und völlig harmlos. Aber auch das Risiko für Augenkrankheiten, welche die Sehkraft stark einschränken und unbehandelt sogar zur Erblindung führen können, steigt: Es gibt etwa eine Störung, die den komplizierten Namen „altersbedingte Makuladegeneration“ trägt. Dabei wird allmählich das „Zentrum des Sehens“ (die Makula) zerstört. Betroffene merken einen großen grauen Fleck oder Schatten. Linien und Objekte werden verzerrt bzw. verschoben wahrgenommen.

Beim „Grauen Star“ kommt es zur Trübung der Augenlinse. Dann sieht man z. B. unscharf, verschwommen bzw. eine Art Schleier vor Augen. Wer an „Grünem Star“, auch Glaukom genannt, leidet, hat ein Problem mit seinem Sehnerv. Typisch dafür ist, dass Patienten Nebel, Farbringe um Lichtquellen (z. B. eine Lampe) oder auch dunkle Flecken entdecken. Im Zuge einer Netzhautablösung sieht man plötzlich (!) Lichtblitze, bewegliche schwarze Flocken oder Schatten bzw. immer weniger. Wem diese Anzeichen auffallen, der muss schnell zum Augenarzt oder in die -klinik gebracht werden. Das ist ein Notfall!

Monika Kotasek-Rissel
Monika Kotasek-Rissel
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