Viel Redebedarf

Bodenverbrauch bleibt heißes Pflaster im Land

Im Vorfeld der Präsentation des großen Bodenschutz-Pakets in Wien erklärten auch NÖ-Gemeindebund-Chef Johannes Pressl und Landesvize Stephan Pernkopf mit Raumordnungsexperten ihre zukünftige Herangehensweise in Sachen Umwidmungen, Siedlungsentwicklung und Kampf gegen Bodenfraß.

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Wie gewohnt, ist man zwischen Enns und Leitha bereits einen Schritt weiter, wenn es um den Kampf gegen den hohen Bodenverbrauch geht. Die regionalen Leitplanungen – als Pilotprojekt in den Bezirken Bruck an der Leitha, Horn sowie Waidhofen an der Thaya angesiedelt – und der bekannte „Grüne Ring“ um Wien dürften dabei die Stoßrichtung vorgeben.

Nun folgt auch die landesweite Fortsetzung: „Was wir in der Ostregion, zwischen Wienerwald und Donau-Auen und zwischen Marchfeld und Leithagebirge begonnen haben, wird jetzt auf das ganze Land umgelegt. Wir wollen NÖ aktiv gestalten und nicht einfach ein Teil von Wien werden“, betont Landeshauptfrau-Stellvertreter Pernkopf. Ab sofort setzen sich also alle 573 Gemeinden in 20 laufenden Prozessen an einen Tisch und planen und ordnen ihre Siedlungs- und Gewerbeflächen neu. „Dabei handelt es sich um das größte Regionalplanungsprojekt in der Geschichte unseres Landes“, unterstrich Pernkopf.

Ein Schlüsselelement sind dabei natürlich auch die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister als 1. Bauinstanz. Gemeindebund-Chef Johannes Pressl betont: „Wir sind bisher schon sehr strengen Regeln unterlegen, und wir bekennen uns zum behutsamen Umgang mit Grund und Boden. Vor allem beim Thema ungenutzte Baulandflächen ist es wichtig, dass wir sinnvolle und geeignete Instrumente erhalten, um aktiv in die Zukunft gehen zu können.“ Die Experten sind voll des Lobes für das Vorhaben, doch erst die nachfolgenden Generationen werden wohl Erfolg oder Misserfolg messen können.

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