Afghanen in Lkw

Bei Zeugenbefragung entwischten drei Flüchtlinge

Es waren zum Glück keine Schwerverbrecher, die Innviertler Polizisten am Montag entkommen ließen. Das einzige Vergehen, dass den drei Afghanen vielleicht angelastete werden könnte, ist illegaler Grenzübertritt. Sie nützten einen günstigen Augenblick bei einer Zeugeneinvernahme und machten sich kurzerhand aus dem Staub.

Da war es nur noch einer... Von ursprünglich vier Afghanen, die Polizisten in Suben beim Versuch, illegal über die Grenze nach Deutschland zu kommen, gestellt hatten, blieb lediglich einer zurück. Von den anderen fehlt jede Spur. Die Flüchtlinge dürften sich in den Laderaum eines türkischen Sattelzugs geschlichen haben. Gut versteckt passierte das Quartett bei Spielberg die österreichische Staatsgrenze. Als der türkische Lenker in Suben ausstieg, um Zollformalitäten zu erledigen, wurden die Afghanen, die eigentlich nach Deutschland wollten, ein wenig unvorsichtig.

Nur einer blieb über
Ein anderer Lkw-Lenker wurde auf die Migranten im Laderaum aufmerksam und meldete seine Beobachtung. Polizisten schnappten die Vier und brachten sie in den Vorraum des Wiegehauses. Während der türkische Lenker gerade mit einem Dolmetscher einvernommen wurde, ergriffen drei Afghanen die Flucht. Nur ein 24-Jähriger (geboren am 1.1.) blieb in Suben.

Jürgen Pachner
Jürgen Pachner
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Sonntag, 28. November 2021
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