Nach der jüngsten Staatsaffäre – es gilt die Unschuldsvermutung – ist Sebastian Kurz das Amt des Bundeskanzlers bekanntermaßen los. Der Wiener mit Waldviertler Wurzeln zieht sich daraufhin als ÖVP-Klubobmann in den Nationalrat zurück. Parallel zur Arbeit als Obmann wolle er von dort aus die heftigen Vorwürfe gegen ihn aufklären, hieß es. Ebendort musste für Kurz aber erst einmal Platz geschaffen werden.
Anruf „nicht überraschend“
„Erwischt“ hat es ausgerechnet Landesbäuerin Irene Neumann-Hartberger aus dem Bezirk Wiener Neustadt. Der Anruf von August Wöginger kam für sie „nicht überraschend“. Sie habe ihr Mandat erhalten, weil Kurz Regierungschef wurde, es sei daher nur logisch, dass dieses jetzt an den Ex-Kanzler zurückfällt. „Dass in Zeiten des Klimawandels aber ausgerechnet eine Öko-Politikerin gehen muss, ist kein gutes Zeichen“, meinen Kritiker.
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