01.10.2021 07:59 |

Doskozil plant Ausbau

„Eisenstadt-Wien mit der Bahn in fast 30 Minuten“

Durchwegs positiv fallen die Reaktionen auf die Einigungen in Sachen Klimaticket aus. „Unsere Pendler steigen jetzt viel besser aus, als es ursprünglich geplant war“, heißt es dazu aus dem Burgenland. Im nächsten Schritt soll unter anderem die Bahnverbindung zwischen Eisenstadt und Wien stark verbessert werden.

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Der Einigung mit Ministerin Leonore Gewessler waren, wie berichtet, zähe Verhandlungen vorausgegangen. Landeshauptmann Hans Peter Doskozil und Verkehrslandesrat Heinrich Dorner hatten gegen eine drohende Benachteiligung des Burgenlands angekämpft.

Auf Fairness bedacht
Im ursprünglichen Modell hätte nämlich ein Burgenländer von Bruckneudorf nach Wien um 365 Euro mehr zahlen müssen als ein Niederösterreicher vom benachbarten Bruck an der Leitha in die Bundeshauptstadt. Skurriles Detail: Beide Pendler steigen im selben Bahnhof ein, denn der Brucker Bahnhof befindet sich auf Bruckneudorfer Gemeindegebiet.

Bundesländer einig
Der eine und noch andere „Schildbürgerstreiche“ konnten abgewendet werden. Herausgekommen ist eine Lösung, die das Burgenland und Niederösterreich gemeinsam erarbeitet haben. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: In Zukunft können um 550 € im Burgenland und in Niederösterreich alle Busse und Bahnen mit dem VOR-Regions-Ticket genutzt werden.

Um 915 € gibt es alle Öffis in allen drei Bundesländern der Ost-Region im VOR-Metropolregions-Ticket. Beide Varianten sind ab 25. Oktober zu kaufen und gültig - also einen Tag vor dem bundesweiten Klimaticket.

Schnellzug gefordert
Jetzt geht es Doskozil und Dorner darum, das Angebot zu verbessern. Beim Busausbau ist das Land voll aktiv - Stichwort Südburgenlandbus. Bei der Bahn ist der Bund gefordert.

„Wir brauchen eine leistungsfähige Verbindung von Eisenstadt nach Wien. Statt im Bummelzug, wie es derzeit der Fall ist, sollen unsere Pendler im Schnellzug in rund einer halben Stunde in die Bundeshauptstadt kommen. Sonst wird die Bahn nicht konkurrenzfähig sein“, betonen Doskozil und Dorner unisono. Gespräche mit dem Bund sind bereits im Gang.

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