Sonnenstrahlen fallen unter dem Schatten des Domes durch die Fenster des seit 1785 als Sitz der St. Pöltner Bischöfe dienenden Gebäudes. Schwarz deutet das Morgenlicht sogleich als Symbol der Hoffnung. „Die uns anvertraute Schöpfung ist ein Geschenk des Allmächtigen an uns Menschen. Wir müssen sie in Niederösterreich in diesen Zeiten besonders gut hüten“, sagt der Öko-Geistliche bewegt.
„Konsumverhalten überdenken“
Und der beseelte Klimaschützer ruft prompt dazu auf, vor allem unserem täglichen Brot Achtung entgegenzubringen. „Es tut mir immer weh, wenn ein Stück dieses wertvollen Lebensmittels weggeworfen wird. Wir müssen unser Konsumverhalten überdenken“, betont das Oberhaupt der Katholiken der Diözese.
Höchste Wertschätzung
Wie er überhaupt den Bauern und Bäuerinnen im weiten Land höchste Wertschätzung entgegenbringt: „Sie sind es, die unsere Heimat durch ihre tägliche Feldarbeit besonders schön erhalten. Bei meinen Fahrten übers Land in unsere Pfarren staune ich und freue mich darüber.“ Da ist es fast (öko-)logisch, dass der Gottesmann zu regionalem Einkauf aufruft und auch dazu, sanft mobil unterwegs zu sein: „Pilgern ist ein Weg dazu – und, so es am Land geht, mit der Bahn zu pendeln vielleicht der andere!“
Empfehlung zum Abschied
Zum Abschied legt Bischof Schwarz allen Gläubigen die Öko-Enzyklika „Laudato si“ von Papst Franziskus ans Herz: „Sie hat uns so viel zu sagen.“
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