Endlich tut sich was in Sachen Innenstadtattraktivierung. Im März hatte die Kunstuniversität unter ihren Studierenden zum Ideenwettbewerb aufgerufen. Mit dem Ziel, die Aufenthaltsqualität in der City – vor allem am Hauptplatz, auf der Promenade und in der Altstadt – zu erhöhen. 12 Konzepte wurden eingereicht, von denen sich SP-Stadtchef Klaus Luger und VP-Stadtvize Bernhard Baier begeistert zeigten. Die drei Projekte, die am meisten überzeugten, sollen nun bis nächstes Jahr umgesetzt werden.
„Die Wassernebeluhr“
Diese stammt von Julia Riesenberg und funktioniert wie ein imaginierter Schattenwurf einer Kirchturmuhr. Symmetrisch platziert, erheben sich in zwei ineinander liegenden Kreisen angeordnet jeweils sechs Metallbögen. Die äußeren Bögen sind mit Sprühnebeldüsen versehen. Im Rhythmus der Uhr wird alle zehn Minuten ein Kreisbogen für fünf Minuten mit Sprühnebel bespielt. Zur Dämmerung soll das Ganze von Licht in Szene gesetzt werden.
„dwello“
von Anna Weberberger schafft Platz zum Sitzen, Liegen und „Wellenreiten“ im öffentlichen Raum. Ein Straßenmobilar, das praktisch im ganzen Stadtgebiet - etwa auch als temporäre Straßenbegrenzung - einsetzbar ist.
„Linzer Letter“
von Sabrina Hauzinger – dabei handelt es sich um vier witterungsbeständige große Buchstaben, die das Wort „LINZ“ ergeben. Der überdimensionale Schriftzug soll als Botschaftgeber dienen, mit dem sich fotobegeisterte Besucher in Szene setzen können.
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