"Das Problem ist, dass einigen Tätern das Unrechtsbewusstsein völlig fehlt", seufzt ein Kriminalist. "Und manche kommen auch viel zu lange mit ihren Straftaten davon, bis sie endlich zu einer empfindlichen Strafe verdonnert werden." Auch in diesem Fall ist unter den Angeklagten ein junger Mann, der schon mehrmals aufgefallen ist, sich bislang aber herauswinden konnte. "Ein tschetschenischer Profiboxer, sportlich sicher ein großes Talent, aber jetzt im Verdacht der schweren Körperverletzung."
Insgesamt sieben Angeklagte müssen sich ab kommender Woche bei einer auf mehrere Tage anberaumten Verhandlung vor Richterin Michaela Sanin verantworten. Die Wahrheitsfindung – es geht auch um Raub sowie Erpressung – könnte bei 37 Delikten und Dutzenden Zeugen schwierig werden, zumal sich vieles auch im Drogenmilieu abgespielt hat. Den Migranten – alle zwischen 18 und 21 – drohen aber hohe Haftstrafen.
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