6 Tote, 14 Verletzte
Attentäter von Arizona weist jede Schuld von sich
Loughner werden insgesamt 49 Anklagepunkte zur Last gelegt, darunter der Vorwurf des sechsfachen Mordes und dreifachen versuchten Mordes. Staatsanwalt Dennis Burke erklärte, der Anschlag habe sich gegen Giffords, ihre Wähler und ihre Mitarbeiter gerichtet. Es seien Menschen getötet worden, die "eines der grundlegendsten Rechte des amerikanischen Volkes" ausüben und sich mit ihrem Volksvertreter frei und öffentlich versammeln wollten. Wie bereits zuvor vor einem Gericht plädierte Loughners Anwältin Judy Clarke am Mittwoch auf "nicht schuldig". Im Falle einer Verurteilung droht dem Angeklagten die Todesstrafe.
Richter prüft Prozessfähigkeit des Schützen
Das Gerichtsverfahren könnte sich hinziehen. Der Richter in Tucson ordnete an, zunächst die Prozessfähigkeit des mental offenbar schwer gestörten Angeklagten zu überprüfen. Eine Anhörung am 25. Mai solle klären, ob der 22-Jährige geistig zu einem Prozess fähig ist. Demnach sei der weitere Ablauf des Verfahrens bis dahin unklar.
Blutbad forderte sechs Tote und 14 Verletzte
Loughner war am 8. Jänner noch am Tatort, einem Einkaufszentrum in Tucson, gefasst worden. Dort hatte er während eines Bürgertreffs auf die Demokratin Giffords geschossen. Wie durch ein Wunder überlebte sie einen Kopfschuss. Sechs Menschen starben im Kugelhagel, 13 weitere Personen wurden außer Giffords verletzt. Die Politikerin befindet sich nach einem schweren Gehirntrauma seit Wochen in einer Rehabilitationsklinik und macht nach Angaben ihrer Ärzte langsam Fortschritte.
Giffords-Sprecher C. J. Karamargin erklärte, die 40-Jährige unterziehe sich täglich einer harten Therapie, zu der auch Sprechübungen gehörten. Giffords sage jeden Tag mehr - so habe sich die demokratische Politikerin bereits Toast zum Frühstück gewünscht. "Wir müssen nicht betonen, dass wir überglücklich über diese Nachrichten sind", meinte Karamargin. "Wir haben mehrfach gesagt, dass die Abgeordnete in allen Bereichen Fortschritte macht, und das ist einer davon."
Kronen Zeitung als bevorzugte Google-Quelle hinzufügen 






Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.