Nichts wurde es für den Dornbirner Beachvolleyballer Jakob Reiter mit dem erhofften zweiten Halbfinaleinzug bei einem World Tour 1*-Turnier in Warschau (Pol). Gemeinsam mit seinem Tiroler Partner Michael Murauer musste sich der 23-Jährige im Viertelfinale dem israelischen Duo Day/Cuzmiciov mit 19:21, 21:17 und 13:15 geschlagen geben. Damit ist die heurige Saison vorbei - wie es 2022 weitergeht ist bei Reiter ebenso offen wie beim Wolfurter Simon Baldauf.
„Trotz der Niederlage im Viertelfinale ist es eigentlich schade, dass die Saison vorbei ist“, seufzt Beachvolleyballer Jakob Reiter. Der Dornbirner war mit Partner Michael „Mucho“ Murauer zuletzt immer besser in Schwung gekommen. „Platz vier in Wien war sicher ein Knackpunkt für uns“, gesteht der 23-Jährige, der im Moment noch nicht weiß, wie es im kommenden Jahr mit seiner Karriere weitergeht. „Es gibt derzeit viele offene Fragen und ich werde mir zwei, drei Wochen Nachdenkpause gönnen.“
Einerseits ist offen, in welchem Umfang im Winter ein Training - neben seinem Job - möglich sein wird. Andererseits ist auch unklar, ob Jakob weiterhin mit Murauer antritt. „Wir kommen super miteinander aus. Da Mucho aber in Graz lebt und ich in Klagenfurt, ist ein gemeinsames Balltraining nur schwer zu organisieren“, sagt Reiter.
Auch der zweite Ländle-Beacher, Simon Baldauf, blickt nach Rang neun zum Saisonabschluss beim Austrian Pro 160er-Turnier in St. Johann/T. in eine ungewisse Zukunft. „Gerne würde ich nach meiner Rückenverletzung noch einmal angreifen“, sagt der 31-jährige Wolfurter mit Wohnsitz Klagenfurt. “Nochmals richtig hart trainieren und eine erfolgreiche Abschlusssaison spielen." Dafür muss Baldauf aber erst den richtigen Partner finden.
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