Personaltechnische Turbulenzen kennzeichneten die ersten Monate des noch jungen Jahres 2021 bei der Tiroler Volksschauspiele GmbH in Telfs – die „Tiroler Krone“ berichtete. Bis zu jenem Zeitpunkt, als im März Verena Covi mit der Geschäftsführung betraut wurde. Im Nachhinein betrachtet gestaltete sich dies als eine mehr als herausfordernde Aufgabe, da Covi in sämtlichen Belangen bei null beginnen musste. Sehr wohl wissend, dass der Druck des Startschusses der Spielsaison mit Mitte Juli ständiger Begleiter sein würde.
Engagierte Kulturmanagerin
Dazu meint die engagierte Kulturmanagerin: „Wenn ich mit der Umsetzung eines Projektes beauftragt werde und dabei die Voraussetzungen schwierig sein mögen, meinerseits aber erkannt wird, dass die Möglichkeit einer Realisierung möglich ist, dann stelle ich mich mit Freude und zu 100 Prozent dieser Aufgabe.“
Insgesamt 6000 Besucher
Am 28. August fiel der letzte Vorhang und die Volksschauspiele können vermelden, dass während der sechswöchigen Spielsaison 6000 Besucher insgesamt 96 Vorstellungen sahen. Publikumsmagnet war „Allerhand Kreuzköpf“ – eine Inszenierung, bei welcher elf Bühnen aus ganz Tirol beteiligt waren. Gefolgt von „türkisch Gold“, „Rut“, „Vater“, „Wolf!“, „Soliman“, „Estroverdi“, „fettes Schwein“ und dem „Kreisler Liederabend“. „Neun Vorstellungen mussten wir wetterbedingt absagen. Aber wir können trotzdem auf einen sehr speziellen und erfolgreichen Sommer zurückblicken“, erklärt Verena Covi.
Ausblick auf 2022
Die Saison 2022 wird laut Covi dadurch vereinfacht, dass „nur“ drei Produktionen und ein Rahmenprogramm auf dem Programm stehen, denn: „Jetzt haben wir Zeit für die Vorbereitung. Auszubauen sind die Strukturen im überregionalen Verkauf, dem Marketing und der Öffentlichkeitsarbeit.“ Bezogen auf das Hauptstück 2022, welches sich um Margarete Maultasch drehen wird, sollen nun Synergien mit Südtirol aufgebaut werden – mit dem hehren Ziel, dass die Volksschauspiele „Spiele fürs Volk“ werden.
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