Titel-Chancen

Piber plant großen Coup: Lipizzaner als Weltkulturerbe

Steiermark
07.03.2011 14:49
Stolz, edel und heißblütig präsentieren sich die Lipizzaner im weststeirischen Piber. Jetzt sollen die weltberühmten weißen Pferde und das Gestüt mitsamt Schloss zum Unesco-Weltkulturerbe aufgewertet werden. Erste Signale zeigen: Es sieht gut aus.

Die (Tourismus-)Hoffnungen in der Region sind groß. Am Anfang stand eine Idee von Vizebürgermeister Helmut Linhart (ÖVP), vor Kurzem kam die Bestätigung von Expertenseite: Eine Unesco-Kommission erklärte, Piber sei ein potenzieller Aufnahmekandidat und in der engen Auswahl - weit vor vielen anderen Interessenten.

Um das Aufnahmeverfahren zu starten, muss aber zuerst das Land seinen Segen geben. Am Zug ist also Kulturlandesrat Christian Buchmann. "Wir stehen dem Anliegen offen gegenüber und haben die Gemeindeabteilung beauftragt, die Haltung der Region einzuholen", heißt es aus seinem Büro. Sprich: Das Anliegen soll auf breiter Basis stehen. Laut Linhart kein Problem: "Der Beschluss im Gemeinderat war einstimmig."

Titel würde neue Gäste bringen
Seine Hoffnungen sind groß: "Es ist eine einmalige Chance für den ganzen Bezirk Voitsberg!" Der Titel Weltkulturerbe würde viele neue Gäste bringen (das zeigt auch das Beispiel Schloss Eggenberg in Graz) und helfen, endlich eine richtige Tourismusregion zu werden - weg vom alten Bergbau- und Industrieimage. Passend dazu bemüht sich Köflach zum "Bad Köflach" zu werden.

Bis Piber zum Weltkulturerbe zählt, werden aber realistischerweise noch drei bis fünf Jahre vergehen. Die Mühlen der Bürokratie mahlen langsam. Die älteste Kulturpferderasse Europas kann aber sicher warten…

von Jakob Traby, "Steirerkrone"

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