Wer legal in Oberösterreich lebt, arbeitswillig ist und kein Vermögen hat, bekommt Sozialhilfe. In seltenen Fällen wird Betroffenen nahegelegt, zur Familie zu ziehen. Heuer wir die Mindestsicherung die Sozialhilfe ablösen und einem Alleinlebenden mit 744 Euro und einem Paar mit 1.116 Euro das Auskommen sichern. Pro Kind gibt's 134 Euro.
Keine Mega-Beträge, aber sie verhindern, dass man betteln gehen muss. "Das Problem ist, dass sich viele schämen, nicht ansuchen", weiß man im Sozialressort. Für die rumänischen und slowakischen Bettler, die derzeit bandenmäßig Oberösterreich abgrasen, gibt's keine Sozialhilfe, gegen ihre aufdringliche Art soll das Bettelverbot wirken.
Kronen Zeitung
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