Am Urfahraner Donauufer, dort wo noch bis morgen das „Krone-Fest“ über die Bühne geht, soll von 2. bis 10. Oktober nach eineinhalbjähriger Pause endlich auch wieder der Urfahraner Herbstmarkt stattfinden. Das Präventionskonzept wurde dem Krisenstab vorgelegt, innerhalb von 14 Tagen soll die Genehmigung erfolgen.
Wenn der seit 1817 stattfindende Urfahranermarkt mit seinen Attraktionen Tausende Besucher aus Nah und Fern ans Donauufer lockt, ist zweimal jährlich für jeweils neun Tage Volksfest angesagt. Zumindest bis vor eineinhalb Jahren. Denn seitdem ließ die anhaltende Corona-Krise das gesellige Treiben nicht mehr zu.
Von 2. bis 10. Oktober
Doch der Urfahraner Herbstmarkt von 2. bis 10. Oktober soll unbedingt wieder stattfinden. Da sind sich SP-Stadtchef Klaus Luger und VP-Stadtvize und Marktreferent Bernhard Baier einig. Wenn auch anders. Denn Fakt ist: Das Gelände wird eingezäunt werden müssen. Das gemeinsam mit einem externen Veranstaltungsmanagement erarbeitete Präventionskonzept sieht eine vollständige bauliche Einfriedung des Jahrmarktgeländes vor.
3G-Regel
Für alle Besucher und arbeitenden Personen am Jahrmarktgelände wird die 3G-Regel gelten. Bei einer von drei Kontrollstellen, verteilt an zentralen Punkten in der Umgebung, zeigen Besucher ihren 3G-Nachweis vor. An den Ein- und Ausgängen zum Areal müssen sich alle dann noch gemäß Covid-19-Öffnungsverordnung registrieren.
Stadtgranden zwecks Austragung optimistisch
Gestern wurde das Präventionskonzept, für das die Stadt 230.000 Euro in die Hand nimmt, dem Krisenstab vorgelegt. In den nächsten zwei Wochen sollen noch die letzten Fragen geklärt werden, ehe die Behörde dann im Idealfall die notwendige Veranstaltungsgenehmigung ausstellt. „Auch wenn wir optimistisch sind, dass der Urfahraner Herbstmarkt heuer wieder stattfinden kann, ist es nötig, die weitere Entwicklung des Infektionsgeschehens genau zu beobachten. Denn eines ist klar: Die Sicherheit und Gesundheit aller Besucher sowie der Beschicker steht an erster Stelle“, betonen Luger und Baier.
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