Mehr Transparenz

Linzer Taxler wollen gemeinsames “Outfit”

Oberösterreich
02.03.2011 16:21
Einige wenige "schwarze Schafe" unter den Linzer Taxlern schaden dem Ruf der Berufsgruppe. Daher wird immer wieder die Forderung nach einem eindeutigen Erkennungsmerkmal für mehr Transparenz laut. In der Wirtschaftskammer (WK) laufen bereits diesbezügliche Gespräche.

Die Taxiunternehmen lassen sich in zwei Gruppen einteilen: Jene, die in Linz für die Funkgruppen 6969 oder 2244 fahren, und jene, die bei keiner Funkgruppe gemeldet sind. "Die Funkgruppen nehmen nur eine bestimmte Anzahl an Taxiunternehmen auf. Die können auch relativ leicht kontrolliert werden", sagt Michael Gräfner, WK-Spartenobmann.

Durch eine einheitliche Kennzeichnung – etwa ähnliche Nummerntafeln, Schilder oder Aufkleber – könnten nicht nur Kunden erkennen, ob sie in einem gemeldeten Taxi sitzen, auch die Prüfung der Betriebsordnung wäre einfacher. "Bei unseren Kontrollen haben wir noch keine inoffiziellen Fahrer erwischt. Ich möchte nicht warten, bis es soweit ist. Daher arbeiten wir an einem Einheitsmodell", so Gräfner.

Auch viele Taxler können sich mit dem Vorschlag anfreunden. "Ein einheitliches Kennzeichen wäre ein Kontrollinstrument und würde Transparenz schaffen. Bis dahin sollen die Kunden darauf achten, dass der Taxometer eingeschaltet ist", meint Walter Slama von der IG Taxi.

Kronen Zeitung

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