Seit Montag ist es amtlich: Der Kapitän der Dornbirn Lions Sebastian „Sebi“ Gmeiner hängt seine Basketballschuhe an den Nagel. Es ist eine Entscheidung, die zu erwarten war, hat der 31-Jährige doch mit Familiengründung, Hausbau und Beruf gleich mehrere neue Großprojekte in der Pipeline.
Zu groß sind die Belastungen in der Basketball Bundesliga für den Kapitän der Lions geworden, der seine Zeit künftig vermehrt seiner Familie, dem Hausbau und der beruflichen Karriere widmen will.
„Nach 15 Jahren in der ersten und zweiten Bundesliga ist es Zeit, die Basketballschuhe auf dem Niveau an den Nagel zu hängen. In diesem neuen Abschnitt bleibt nun mehr Zeit für meine Familie und ich freue mich, die Lions von der Tribüne aus zu bewundern. Im Kopf bleiben zwei Meistertitel, viele Freunde, weite Reisen, harte Niederlagen, schöne Siege und ein paar wilde Dreipunkter“, sagt Sebastian Gmeiner, der den Lions allerdings noch als Trainingsspieler zur Verfügung stehen wird, sollte einmal Not am Mann sein.
Lions Sportdirektor Markus Mittelberger äußert Verständnis und lobt seinen Dirigenten: Mit Sebi Gmeiner verlässt eine sportliche, aber vor allem menschliche Größe die aktive Basketballbühne. Er hat für den Basketballsport im Allgemeinen und für die Dornbirn Lions im Speziellen Außergewöhnliches geleistet. Mit der Geburt seines Sohnes Felix und dem Hausbau war dieser Schritt zu erwarten. Wir bedanken uns für seine vorbildliche Einstellung und seine Loyalität vor allem in der schwierigen Corona-Saison ganz herzlich. Sein Abschied wird in einem gebührenden Rahmen gefeiert."
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