Wer den Service ausprobieren möchte, hat nun als Beta-Tester die Gelegenheit. Mit der E-Mail-Adresse können sich Interessierte auf der Gaikai-Website anmelden, woraufhin die Internetverbindung geprüft wird. Fünf Mbit pro Sekunde sind laut Gaikai in etwa nötig für flüssiges Gaming, ebenso wie die Browser-Plugins Java und Flash. Danach können Demos aktueller PC- und Konsolen-Games gespielt werden, natürlich ohne Installation. Geplant sind zudem Software-Anwendungen, etwa Adobes Photoshop.
Gaikai setzt auf Streaming und Cloud Computing, die berühmte Datenwolke. Die eigentlichen Spiele laufen auf den Gaikai-Servern, sodass das andauernde Wettrüsten auf dem PC - weil die aktuellsten Spiele nur mit brandneuer Hardware in ansehnlicher Auflösung laufen - ein Ende haben. Ersten Tests zufolge ist die Verzögerung, die durch die Übertragung der Videodaten zum Spieler und dessen Eingaben an die Server entsteht, kaum merklich. Auf höchster Detailsstufe sind offenbar nicht alle Games - zumindest vorerst - verfügbar, dafür laufen sie auch auf Uralt-Computern.
Gaikai soll kostenlos bleiben
Grundsätzlich sollen alle Gaikai-Dienste kostenlos verfügbar sein, der Dienst soll sich über die Einnahmen bei Spielepublishern und Software-Firmen finanzieren. Wie viele Vollpreisspiele es so kostenlos geben wird, bleibt abzuwarten - in jedem Fall könnte sich Gaikai als Testplattform für Demo-Versionen etablieren, schließlich müssen Nutzer dafür keine Daten mehr herunterladen, installieren und deinstallieren.
"OnLive", ein ähnlicher Dienst, ist bereits im Sommer letzten Jahres in den USA gestartet (siehe Infobox).
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