Monatelang hat die minutiöse Auswertung der enormen Datenmengen der weltweit einzigartigen Untersuchung gedauert. Jetzt ist das Ergebnis da: Klar ist, ein Sekundenschlaf kommt nicht ohne Vorwarnung. Bei allen Fahrern traten zuvor sogenannte Aktivitätsphasen auf – sie zeigten sich durch Gähnen, Drehen des Kopfes, Selbstgespräche, Singen und Hin-und-her-Rutschen. Schließlich tritt eine Art Starre ein, dann wieder eine Bewegungsphase. Werden beide Phasen häufiger, ist das ein absolutes Alarmsignal.
"Power-Nickerchen" hilft
Die Hälfte der Probanden agierte bei der Studie als "Durchfahrer", sie durften kein Nickerchen zwischen den Autofahrten machen, die "Napper" hingegen konnten sich nach eineinhalb Stunden kurz ausrasten. Das Ergebnis: Mehr als 16 Prozent der Durchfahrer haben Verkehrszeichen am Streckenrand total übersehen und litten sogar unter regelrechten Wahrnehmungsstörungen.
Auch bei den Geschwindigkeiten gab es enorme Unterschiede. Jene, denen kein Schlaf vergönnt war, stiegen immer mehr aufs Gaspedal – und wurden erst gegen Ende der Tour wieder langsamer.
Kronen Zeitung









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