In feinste Spitze aus Spanien, geschmeidigen Satin aus Frankreich und glitzernde Steine aus Österreich gehüllt – so wird Anna Netrebko in der Rolle der Floria Tosca vor das Festspiel-Publikum treten.
Am Donnerstag stellten Festspielpräsidentin Helga Rabl-Stadler, Kostüm-Direktor Jan Meier und Tosca-Kostümbildnerin Renate Martin die insgesamt drei Kostüme im Großen Festspielhaus in Salzburg vor.
„Ich habe lange um die Kooperation mit Swarovski gebuhlt“, erinnert sich Helga Rabl-Stadler. Mittlerweile ist es die neunte Zusammenarbeit. Um die zwei Millionen Kristalle wurden inzwischen für Festspielkostüme verwendet. „Heuer haben wir mit relativ wenig Steinen gearbeitet - weniger ist mehr sozusagen“, erzählt Kostüm-Direktor Jan Meier. Unaufwändig war die Produktion der Kostüme trotzdem nicht. „Rund 200 Arbeitsstunden haben wir insgesamt für die drei Kostüme aufgewendet“, so Meier.
Vor allem die Anordnung der Steine auf der roten Robe war herausfordernd. „Sie ist dem Muster der schwarzen, darüberliegenden Spitze nachempfunden“, erklärt Kostümbildnerin Renate Martin ihre Inspiration. „Zusätzlich haben wir die Kristalle in wellenförmigen Verläufen angeordnet, das gibt optisch einen besonders schönen Schwung“.
Anna Netrebko jedenfalls gefällt’s – das habe sie schon bei der Anprobe kundgetan.
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