Miguel Oliveira ist startklar für die MotoGP-Rennen in Österreich. Der in Wien lebende Portugiese gilt als ein Favorit am Red Bull Ring. Vorab sprach der KTM-Star mit der „Krone“ über seine Flitterwochen in St. Wolfgang, wie ihn seine Ehe beflügelt, warum Spielberg für ihn besonders ist und weshalb die Bundeshauptstadt seine Heimat wurde...
Wenn du bei einer Sportlerwahl sogar Fußball-Superstar Cristiano Ronaldo übertrumpfst, dann bist du in Portugal zweifelsfrei ein Star. Aber nicht nur dort.
Der Hype um KTM-Fahrer Miguel Oliveira ist in der MotoGP-Welt ungebrochen. Spätestens seit seinem Vorjahressieg in Spielberg zählt der Portugiese auch zu den ganz Großen. Auch diesmal in Spielberg wird Oliveira wieder um den Sieg mitmischen: „Natürlich freue ich mich auf die Österreich-Rennen. Zu diesen Rennen habe ich nach meinem Premierensieg im Vorjahr einen besonderen Bezug.“ Für den 26-Jährigen ist Spielberg ohnehin ein Heimrennen. Seit geraumer Zeit lebt der Saisonsieger von Barcelona nämlich in Wien.
Die Hintergründe? „Hier kann ich mich unaufgeregt auf die Rennen vorbereiten. In Portugal werde ich sofort auf der Straße erkannt, kann nicht einfach zum Supermarkt einkaufen gehen.“ In Österreich hält sich der Hype um den erweiterten WM-Favoriten, der einst ein Studium als Zahnarzt begonnen hat, (noch) in Grenzen.
Flitterwochen in St. Wolfgang
So konnte Oliveira auch ungestört seine Flitterwochen dieser Tage in Österreich verbringen. Nach der Hochzeit mit seiner Freundin Andreia in Portugal ging es nach St. Wolfgang. „Ich habe es genossen, konnte Kraft tanken. Aber jetzt freue ich mich wieder auf die Rennen. Die Ehe beflügelt mich zusätzlich.“
Das ist leicht zu glauben. Schon zuvor stimmte die Formkurve beim Portugiesen. In den letzten Rennen seit Mugello hat nur WM-Leader Fabio Quartararo gleich viele Punkte geholt wie Oliveira. Diesen Trend will er in Spielberg fortsetzen.
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